Die Marge steht zu spät fest
Was eine Maschine nach Reparatur und Ersatzteilen wirklich gekostet hat, ergibt sich oft erst beim Jahresabschluss – und damit nach dem Verkauf.
Maschinen- und Anlagenhandel
Im Maschinenhandel ist jede Maschine ein Einzelstück mit eigener Geschichte. Einkauf, Transport, Reparatur, Ersatzteile, Arbeitsstunden – erst die Summe ergibt den Wert. Standardsoftware rechnet mit Artikelnummern und Stückzahlen und geht an dieser Stelle vorbei.
Wir entwickeln Systeme, in denen jede Maschine ihre eigenen Kosten kennt – und in denen der öffentliche Katalog aus denselben Daten entsteht.
Was wir antreffen
Was eine Maschine nach Reparatur und Ersatzteilen wirklich gekostet hat, ergibt sich oft erst beim Jahresabschluss – und damit nach dem Verkauf.
Ein Monteur arbeitet drei Tage an einer Maschine. Wenn diese Stunden nicht auf die Maschine gebucht werden, sind sie betriebswirtschaftlich verschwunden.
Fotografieren, Texte schreiben, einstellen. Bei mehreren hundert Maschinen bedeutet das: Ein Teil des Bestands ist nie online.
Typenschilddaten abtippen setzt eine Tastatur voraus. Im Lager, mit Handschuhen und einem Teil in der Hand, passiert das schlicht nicht.
Interessenten schreiben ans Sammelpostfach. Wer sich um welche Anfrage kümmert und was zuletzt besprochen wurde, weiß niemand zuverlässig.
Was im Regal liegt, wissen zwei Mitarbeiter. Online auffindbar ist davon nichts – obwohl genau danach gesucht wird.
Wie wir das lösen
Der Kern ist die Zuordnung: Jede Arbeitsstunde, jedes Ersatzteil und jeder Transport wird direkt auf die Maschine gebucht. Damit steht die Marge fest, bevor verkauft wird – nicht erst in der Auswertung des Folgejahres.
Zerkleinerer ZM-800
Maschinen und Ersatzteile per Sprache aufnehmen oder das Typenschild fotografieren – eine KI liest es aus. Für Lagerarbeiter mit Handschuhen der einzige Weg, der im Alltag funktioniert.
Reparaturen, Ersatzteile und Arbeitsstunden werden auf die Maschine gebucht. Was sie tatsächlich gekostet hat, steht jederzeit fest.
Verkaufstexte, Titel und Suchmaschinenangaben entstehen aus den Maschinendaten, Fotos werden automatisch aufbereitet. Bei mehreren hundert Maschinen der Unterschied zwischen „irgendwann" und „sofort online".
Jede Anfrage aus dem Katalog landet direkt an der Maschine, mit Verlauf und Zuständigkeit – nicht in einem Sammelpostfach.
Häufige Fragen
Ein System mit Maschinenverwaltung, Werkstattmodul und Kostenzuordnung liegt üblicherweise zwischen 20.000 und 60.000 Euro. Mit öffentlichem Katalog, automatischer Textaufbereitung und Anfragebearbeitung bewegt sich das Gesamtsystem zwischen 50.000 und 120.000 Euro.
Der Vergleich lohnt gegen die Frage, wie viele Maschinen aktuell nicht online stehen – und was eine davon an Marge bringt.
Ja. In einem laufenden Projekt haben wir 909 Maschinen und 5.490 Mediendateien aus einem Joomla-System mit Kleinanzeigen-Erweiterung übernommen. Der Aufwand liegt selten an der Menge, sondern an der Sauberkeit: doppelte Einträge, uneinheitliche Bezeichnungen, fehlende Zuordnungen.
Ja, und es war der ausdrückliche Grund für die Entwicklung: Das System wurde für Lagerarbeiter gebaut, die keine Tastatur bedienen wollen. Man spricht die Angaben ein oder fotografiert das Typenschild, eine KI liest es aus und liest zur Bestätigung vor. Korrigiert wird wieder per Sprache.
Jede Buchung landet an der Maschine: Einkaufspreis, Transport, Ersatzteile, Arbeitsstunden zum hinterlegten Satz. Die Summe steht neben dem geplanten Verkaufspreis. Sobald die Werkstatt eine Stunde bucht, ändert sich die Zahl – nicht erst in der Nachkalkulation.
Nach unserer Erfahrung ja, weil nach konkreten Maschinentypen gesucht wird und der Wettbewerb dort dünn ist. Voraussetzung ist, dass die Maschinen auch wirklich online stehen – und genau das scheitert sonst an der Handarbeit. Deshalb entstehen Texte und Bildaufbereitung bei uns automatisch.
Diese Zahl ist meist größer als gedacht – und sie lässt sich in Marge umrechnen.