+49 5424 39644744 info@tbit-gmbh.de

Referenzen

Referenzen: fünf Projekte mit Zahlen

Keine Logowand, sondern Geschichten: Ein Logo sagt nichts darüber, ob ein Projekt funktioniert hat. Deshalb steht hier bei jedem Vorhaben, was das Problem war, was wir gebaut haben und was sich danach messbar geändert hat.

Die Projekte sind anonymisiert, solange uns keine Freigabe des Kunden vorliegt. Zahlen, Abläufe und Technik sind unverändert.

Fünf Projekte im Detail

Ein Maschinenbaubetrieb – „Scotty“

Problem

Im Lager stehen Maschinen und Ersatzteile, deren Daten auf Typenschildern stehen – Hersteller, Typ, Leistung, Baujahr. Wer sie erfassen will, braucht eine Tastatur. Genau die will im Lager niemand bedienen: mit Handschuhen, öligen Händen und einem Teil in der anderen Hand ist das keine Arbeit, sondern ein Hindernis. Die Folge waren unvollständige Bestände und Ersatzteile, die online gar nicht auffindbar waren.

Lösung

Ein vollständig sprachgesteuertes Warenwirtschaftssystem. Der Lagerarbeiter sagt „Scotty, Elektromotor Siemens 5,5 Kilowatt“ – oder fotografiert einfach das Typenschild. Eine KI liest es aus, strukturiert die Angaben in die Datenbankfelder und liest sie zur Bestätigung vor. Korrekturen erfolgen wieder per Sprache, bevor gespeichert wird. Daran gekoppelt: Warenwirtschaft, CRM und ein öffentlicher, für Suchmaschinen aufbereiteter Ersatzteilkatalog – auf denselben Daten.

Ergebnis

Ohne Tastatur Erfassung direkt am Regal, in Arbeitshandschuhen. Was einmal gesprochen oder fotografiert wurde, steht ohne weiteren Handgriff im Lagerbestand, im CRM und im Onlinekatalog. Ersatzteile, die vorher nur im Kopf einzelner Mitarbeiter existierten, sind heute öffentlich auffindbar.

Ein Händler für Recyclingmaschinen

Problem

Der Handel mit gebrauchten Recyclingmaschinen lief über ein Joomla-System mit einer Kleinanzeigen-Erweiterung. Der Maschinenbestand stand dort, die Werkstattkosten in Tabellen daneben. Was eine Maschine nach Einkauf, Reparatur, Ersatzteilen und Arbeitsstunden tatsächlich gekostet hatte, ließ sich erst mit Rechenarbeit sagen – und damit auch die Marge erst nach dem Verkauf.

Lösung

Ein eigenes ERP mit Werkstattmodul, eigenem Redaktionssystem und öffentlicher Website – alles auf demselben Datenbestand. Jede Reparatur, jedes Ersatzteil und jede Arbeitsstunde wird direkt auf die Maschine gebucht, die Kalkulation rechnet mit. Bildaufbereitung und Suchmaschinen-Texte übernimmt eine KI: Maschinenfotos werden automatisch optimiert, Verkaufstexte, Titel und Meta-Angaben aus den Maschinendaten erzeugt – bei über 900 Maschinen der Unterschied zwischen „irgendwann“ und „sofort online“. Joomla und die Erweiterung wurden vollständig abgelöst.

Ergebnis

909 Maschinen und 5.490 Mediendateien aus dem Altsystem übernommen. Jede Maschine zeigt heute jederzeit ihre echten Gesamtkosten und die Marge – nicht erst nach dem Verkauf. Kein fremdes CMS, keine Erweiterung, deren Update die Website zerlegen kann.

Ein Augenoptiker

Problem

Ein Optiker verkauft Fassungen, die er nicht am Lager hat, und Gläser, die er nicht selbst schleift. Beides lief über fremde Systeme: Verfügbarkeiten beim Fassungslieferanten telefonisch oder im Lieferantenportal abfragen, Schleifaufträge separat an die optische Industrie geben, Produktfotos für den eigenen Shop von Hand freistellen. Jeder einzelne Verkauf wanderte durch drei Systeme, die nichts voneinander wussten.

Lösung

Ein System, das alle drei Enden zusammenführt: Anbindung an das Warenlager des Fassungslieferanten, sodass dessen Verfügbarkeiten ohne Anruf im eigenen Shop stehen – ohne eigenes Lagerrisiko. Fassungsbilder werden von einer KI automatisch freigestellt und landen verkaufsfertig im Shop. Schleifaufträge gehen direkt aus dem Auftrag an die optische Industrie, ohne dass jemand etwas überträgt.

Ergebnis

Ein Komplettsystem ohne Mehraufwand. Der Verkauf im Laden und der Verkauf im Shop laufen durch dieselbe Strecke. Nichts wird doppelt gepflegt, keine Fassung wird von Hand fotografiert und freigestellt, kein Schleifauftrag wird abgetippt.

Ein Handwerksbetrieb

Problem

Aufmaße auf Zetteln, die abends ins Büro getragen wurden. Was dort ankam, war manchmal unleserlich und oft unvollständig. Rechnungen gingen im Schnitt elf Tage nach Abschluss raus, manche gar nicht.

Lösung

Eine Webanwendung für das Tablet auf der Baustelle: Aufmaß, Fotos, Material und Stunden direkt vor Ort erfassen. Im Büro entsteht daraus auf Knopfdruck die Rechnung – ohne dass jemand etwas abtippt.

Ergebnis

11 → 1 Tag bis zur Rechnung. Keine verlorenen Positionen mehr, deutlich verbesserte Zahlungseingänge – und kein Zettel mehr im Auto.

Ein Onlinehändler mit rund 4.000 Artikeln

Problem

Shop und Warenwirtschaft von zwei Anbietern, nächtlicher Abgleich per CSV. Überverkäufe bei jeder Aktion, weil der Bestand bis zu 20 Stunden alt war. Jede Bestellung wurde im Büro noch einmal angefasst.

Lösung

Beide Systeme neu auf einem gemeinsamen Datenmodell. Der Shop liest Bestand und Preise direkt, Bestellungen erzeugen sofort einen Auftrag, Versandetikett und Rechnung entstehen automatisch.

Ergebnis

0 Überverkäufe seit der Umstellung. Rund 80 % der Bestellungen laufen ohne einen einzigen manuellen Handgriff bis zum Versandetikett durch.

Was sich wiederholt

Drei Muster, die in fast jedem Projekt auftauchen

Die Zeit geht nicht bei der Arbeit verloren

Sondern beim Übertragen zwischen Systemen, beim Suchen und beim Nachfragen. In allen fünf Projekten oben lag der größte Hebel genau dort – nicht in der eigentlichen Tätigkeit.

Der Engpass ist selten die Technik

Sondern die Frage, wie es wirklich läuft. Die meisten Betriebe arbeiten anders, als ihre Dokumentation behauptet. Deshalb sitzen wir am Anfang einen Tag lang daneben.

Nach dem Start fängt es an

Jedes dieser Systeme ist heute weiter als am Tag der Einführung. Software, die stehen bleibt, veraltet – deshalb begleiten wir Kunden über Jahre, nicht über Projektlaufzeiten.

Ihr Fall ist bestimmt anders.

Ist er meistens. Erzählen Sie uns, wo bei Ihnen jeden Tag Zeit verloren geht – wir sagen Ihnen, ob sich daran etwas ändern lässt.